Asylheime brennen, Menschen sterben in und in Folge von Kriegen, Menschen ertrinken auf dem Mittelmeer und verdursten in der Wüste, Grenzen werden dicht gemacht, Flüchtlinge die es trotzdem nach Europa schaffen, werden schlecht behandelt oder im Stich gelassen und faschistoide Tendenzen in der Gesellschaft nehmen zu. Zeitgleich bekommen wir über die bürgerlichen Medien ein beispielloses Zelebrieren deutscher Willkommenskultur in Form eines neuen Patriotismus geliefert, der wiederum maßgebliche Einschnitte in das Streikrecht, TTIP & Co, Kriminalisierung von politischem Widerstand und imperialistisches Machstreben Deutschland überdeckt. Das alles kann einen wirklich wütend und traurig machen, zu recht! Aber ist deshalb gleich jeder Kampf gegen diese Erscheinungen wirklich effektiv und nachhaltig? Und ist jede Kritik am Faschismus eine gute, also zielführende Kritik? Was ist eigentlich unser Fokus im Kampf gegen alles was aus Menschen erniedrigte, geknechtete, verlassene, verächtliche Wesen macht?
