Schlagwort-Archiv: Kapitalismus

Warum sie wirklich falsch liegen

Asylheime brennen, Menschen sterben in und in Folge von Kriegen, Menschen ertrinken auf dem Mittelmeer und verdursten in der Wüste, Grenzen werden dicht gemacht, Flüchtlinge die es trotzdem nach Europa schaffen, werden schlecht behandelt oder im Stich gelassen und faschistoide Tendenzen in der Gesellschaft nehmen zu. Zeitgleich bekommen wir über die bürgerlichen Medien ein beispielloses Zelebrieren deutscher Willkommenskultur in Form eines neuen Patriotismus geliefert, der wiederum maßgebliche Einschnitte in das Streikrecht, TTIP & Co, Kriminalisierung von politischem Widerstand und imperialistisches Machstreben Deutschland überdeckt. Das alles kann einen wirklich wütend und traurig machen, zu recht! Aber ist deshalb gleich jeder Kampf gegen diese Erscheinungen wirklich effektiv und nachhaltig? Und ist jede Kritik am Faschismus eine gute, also zielführende Kritik? Was ist eigentlich unser Fokus im Kampf gegen alles was aus Menschen erniedrigte, geknechtete, verlassene, verächtliche Wesen macht?

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Umbau Döppersberg: Warum Primark & Co uns nicht glücklich machen

Heute soll es mir um die aktuelle Situation rund um den Döppersberg Umbau und den damit verbundenen Bau eines Primark auf diesem gehen. Dazu will ich erstmal euch Leser*innen auf den aktuellen Stand bringen und kurz schildern was da bisher so gelaufen ist um im Anschluss genauer darauf einzugehen, welche wirtschaftlichen Verhältnisse dazu führen und dass diese Art von Investition in die Stadt nur wenige Menschen glücklich machen wird und für all die Anderen eine wesentlich schlechtere Lebensqualität bedeuten wird.

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Der Irrweg nationalen völkischen Denkens

Dieser Artikel soll ein interessantes und auch entscheidendes Thema ansprechen, das meiner Beobachtung nach trotz der neuesten Erfolge rechter Parteien & Strukturen nicht wirklich wesentlich und kritisch in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist: Nationales und Völkisches Denken. Dafür mag es viele Gründe geben und auch Ausnahmen. Damit will ich mich vorerst aber nicht beschäftigen, da es mir in diesem Artikel weniger um solidarische Kritik an linken Strukturen oder eine historische Betrachtung des Umgangs mit dem Thema gehen soll, sondern um eine Kritik eben genau dieser Denkweise in der Staat, Nation und Kapital in Wechselwirkung in der Mitte der Gesellschaft als selbstverständlich angesehen werden.

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